Offenes Konzept - „Geht mein Kind da nicht verloren?“

„Offen“ heißt nicht „Grenzenlos“


D
as Kind hat das Recht, ernst genommen, nach seiner Meinung und seinem Einverständnis gefragt zu werden.
(Janusz Korczak)


 

Basierend auf der Reformpädagogik des französischen Lehrers Celesti Freinet, setzen wir in unserer Einrichtung das Konzept der offenen Arbeit um. Diese hat den Anspruch, das Kind in den Mittelpunkt zu stellen, ebenso seine Bedürfnisse und Möglichkeiten zum Angelpunkt der Praxis zu machen. 

Das Kind hat - im vorgegebenen Rahmen – freie Raum- und Spielpartnerwahl, es kann entscheiden wo und wie lange es sich aufhält, beschäftigt bzw. spielt. 

Die Räume werden frei und funktionsgerecht von allen Kindern genutzt.

  

Aus geschlossenen Gruppenräumen werden Funktionsräume.
 

Die Funktionsräume werden von allen Kindern genutzt, es gibt keine verschlossenen Räume, die Kinder haben die freie Wahl. Sei es im Kreativ-, Rollenspiel- oder Bewegungsraum.
Jedes Kind gestaltet seinen Vormittag somit eigenständig.

 

Angebote und Projekte sind gruppenübergreifend. Die Kinder entscheiden selbst, wo, wann und mit wem sie aktiv sind.

Die jüngeren Kinder haben die Chance von und mit den älteren Kindern zu lernen, doch oft wird unterschätzt, dass ebenso die älteren Kinder davon profitieren, ein Vorbild zu sein.